heartbroken

heartbroken

Wenn verlassene Liebende Pech haben, dann enden sie in der Leichenhalle. Die Wissenschaft hat jetzt – mit ein paar Jahrhunderten Verspätung – bestätigt, was der Volksmund schon immer gewusst hat: Der Mensch kann an gebrochenem Herzen sterben. Er kann sich zu Tode fürchten oder vor Schreck tot umfallen. Und das hat nichts mit einem Herzinfarkt zu tun, so Dr. Ilan Wittstein von der Johns Hopkins Universität. „Patienten können nach plötzlichem emotionalen Stress mit allen Zeichen eines Infarkts ins Krankenhaus kommen: Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Herzversagen. Bei näherem Hinsehen sind ihre Arterien aber normal und ihr Herzschlag zeigt ganz charakteristische Merkmale.“

Männer nur selten betroffenen

Das ist im Extremfall lebensbedrohlich, vor allem wenn der Arzt den vermeintlichen Infarkt mit noch mehr Adrenalin behandelt. Ohne solche Komplikationen ist das Broken-Heart-Syndrom längst nicht so gefährlich wie ein Arterienverschluss. Die emotionslosere männliche Bevölkerung ist seltener betroffen. Gebrochene Herzen haben fast ausschließlich Frauen ins Krankenhaus gebracht – aus ganz unterschiedlichen Gründen, so Dr. Scott Sharkey vom Herzinstitut Minneapolis. „Einer Patientin ist die eigene Tochter unter den Händen gestorben – trotz all ihrer Wiederbelebungsversuche. Eine andere wurde nach der Tsunami-Tragödie von Trauer überwältigt. Wieder eine andere hat alle Ersparnisse ihres Lebens am Spieltisch verloren.“

Ein plötzlicher Lottogewinn oder 70 ungeladene Partygäste, die unerwartet „Überraschung“ brüllen, können frau allerdings genauso schnell auf die Intensivstation befördern. Warum ist unklar, aber Männerherzen stecken emotionalen Stress besser weg – um dann um so häufiger von einem echten Infarkt außer Gefecht gesetzt zu werden.

Quelle

Schlankheitswahn

Meine Güte, gestern habe ich einen Artikel gelesen, wo ich mir „dachte hmm sie mal an“..

Mehrheit der Deutschen pfeift auf Schlankheitswahn


Von wegen Wespentaille und dürre Beinchen: Die meisten Deutschen wollen sich dem Schlankheitswahn nicht unterwerfen. Die meisten Deutschen wollen sich dem Schlankheitswahn nicht unterwerfen. Vor allem nicht mehr ganz junge Menschen finden ein paar Pfunde mehr auf den Hüften besser und gesünder als eine

„Hungerhaken“-Figur, ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag eines Apothekermagazins. Danach haben 83 Prozent der Befragten nichts gegen Rundungen. Auch bei einer Studie, die sich an die jüngere Zielgruppe richtete, gab es ein überraschendes Ergebnis: Doch selbst von den 20- bis 29-Jährigen halten laut Umfrage 67,4 Prozent etwas mehr Gewicht für besser als zu wenig. Mehr als die Hälfte (54,2 Prozent) der 14- bis 19-Jährigen ist ebenfalls dieser Meinung. Die Nürnberger GfK Marktforschung befragte Bundesbürger ab 14 Jahre. Ich mein, ich selbst finde es auch viel ästhetischer etwas mehr rundungen zu haben.

Es gibt sogar eine Austellung, man sieht das ganze als Kunst an!

Quelle:

Mager-Models in Kunst-Galerie

Es geht um eine Ausstellung, die von 14. März bis 11. Mai in Berlin stattfindet. Die Künstlerin heißt Ivonne Thein und sie ist eine Fotografin. Diese Ausstellung lautet „32 Kilo“. Es ist eine Fotoausstellung. Sie besteht aus 14 schwarz-weißen Bildern. Das Thema ist die Magersucht, die Magerwahn und falschen Schönheitsidealen. Die Mädchen auf die Fotos sehen so krank aus. Sie haben sehr dünne Arme und Beine.

Die Künstlerin erklärt, dass für diese Menschen die Magersucht keine Krankheit ist, sondern ein ästetisches Konzept.

Hintergrund

Heute weiß man, dass für die Entstehung der Magersucht eine erbliche Komponente und verschiedene Umweltfaktoren nötig sind. Generell tritt die Krankheit bei Frauen in westlichen Gesellschaften gehäuft auf.

Die Zwillingsforschung hat eindeutig eine familiäre Häufung der Erkrankung nachgewiesen, die genauen Gene konnten allerdings noch nicht gefunden werden. Die Forschung konzentriert sich zur Zeit besonders auf Gene, die im Zusammenhang mit dem Neurotransmitterer-System von Serotonin stehen.

Hinzu kommt eine Reihe von individuellen Umweltfaktoren. Allgemein sind dies Erfahrungen, die die überwiegend jungen weiblichen Patienten besonders auf ihr Aussehen und Gewicht sensibilisieren. Dies können kritische Kommentare von Familie und Freunden über das Essverhalten, Gewicht, etc. sein. Der kulturelle Druck auf Frauen schlank zu sein gehört auch in diesen Zusammenhang (Schönheitsideal). Eine Diät ist daher häufig ein Einstieg in diese Erkrankung.Ein ungünstiges Elternhaus („adverse parenting“) spielt ebenfalls eine Rolle, besonders schwerwiegend sind hierbei geringer Kontakt, hohe Erwartungen (Vermaschung) und Zwist zwischen den Elternteilen. Auch schwere psychische Traumatisierungen, wie z.B. sexueller Missbrauch in der Vorgeschichte, sind manchmal zu finden. Ein schwaches Selbstbewusstsein und Perfektionismus sind Persönlichkeitszüge, die häufig schon vor Ausbruch der Erkrankung vorhanden sind. Mehr zu sehen gibt es bei: Ivonne Thein

Quelle: