Archiv fürAugust 14, 2008

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Ganz ehrlich: Ich bin absolut hin und weg, was man dort alles finden kann. Auch ich bin hier stöbersüchtig geworden.

Schlankheitswahn

Meine Güte, gestern habe ich einen Artikel gelesen, wo ich mir „dachte hmm sie mal an“..

Mehrheit der Deutschen pfeift auf Schlankheitswahn


Von wegen Wespentaille und dürre Beinchen: Die meisten Deutschen wollen sich dem Schlankheitswahn nicht unterwerfen. Die meisten Deutschen wollen sich dem Schlankheitswahn nicht unterwerfen. Vor allem nicht mehr ganz junge Menschen finden ein paar Pfunde mehr auf den Hüften besser und gesünder als eine

„Hungerhaken“-Figur, ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag eines Apothekermagazins. Danach haben 83 Prozent der Befragten nichts gegen Rundungen. Auch bei einer Studie, die sich an die jüngere Zielgruppe richtete, gab es ein überraschendes Ergebnis: Doch selbst von den 20- bis 29-Jährigen halten laut Umfrage 67,4 Prozent etwas mehr Gewicht für besser als zu wenig. Mehr als die Hälfte (54,2 Prozent) der 14- bis 19-Jährigen ist ebenfalls dieser Meinung. Die Nürnberger GfK Marktforschung befragte Bundesbürger ab 14 Jahre. Ich mein, ich selbst finde es auch viel ästhetischer etwas mehr rundungen zu haben.

Es gibt sogar eine Austellung, man sieht das ganze als Kunst an!

Quelle:

Mager-Models in Kunst-Galerie

Es geht um eine Ausstellung, die von 14. März bis 11. Mai in Berlin stattfindet. Die Künstlerin heißt Ivonne Thein und sie ist eine Fotografin. Diese Ausstellung lautet „32 Kilo“. Es ist eine Fotoausstellung. Sie besteht aus 14 schwarz-weißen Bildern. Das Thema ist die Magersucht, die Magerwahn und falschen Schönheitsidealen. Die Mädchen auf die Fotos sehen so krank aus. Sie haben sehr dünne Arme und Beine.

Die Künstlerin erklärt, dass für diese Menschen die Magersucht keine Krankheit ist, sondern ein ästetisches Konzept.

Hintergrund

Heute weiß man, dass für die Entstehung der Magersucht eine erbliche Komponente und verschiedene Umweltfaktoren nötig sind. Generell tritt die Krankheit bei Frauen in westlichen Gesellschaften gehäuft auf.

Die Zwillingsforschung hat eindeutig eine familiäre Häufung der Erkrankung nachgewiesen, die genauen Gene konnten allerdings noch nicht gefunden werden. Die Forschung konzentriert sich zur Zeit besonders auf Gene, die im Zusammenhang mit dem Neurotransmitterer-System von Serotonin stehen.

Hinzu kommt eine Reihe von individuellen Umweltfaktoren. Allgemein sind dies Erfahrungen, die die überwiegend jungen weiblichen Patienten besonders auf ihr Aussehen und Gewicht sensibilisieren. Dies können kritische Kommentare von Familie und Freunden über das Essverhalten, Gewicht, etc. sein. Der kulturelle Druck auf Frauen schlank zu sein gehört auch in diesen Zusammenhang (Schönheitsideal). Eine Diät ist daher häufig ein Einstieg in diese Erkrankung.Ein ungünstiges Elternhaus („adverse parenting“) spielt ebenfalls eine Rolle, besonders schwerwiegend sind hierbei geringer Kontakt, hohe Erwartungen (Vermaschung) und Zwist zwischen den Elternteilen. Auch schwere psychische Traumatisierungen, wie z.B. sexueller Missbrauch in der Vorgeschichte, sind manchmal zu finden. Ein schwaches Selbstbewusstsein und Perfektionismus sind Persönlichkeitszüge, die häufig schon vor Ausbruch der Erkrankung vorhanden sind. Mehr zu sehen gibt es bei: Ivonne Thein

Quelle: